In der 2. Ferienwoche nach Pfingsten ging es endlich los zum Paddeln an die
Soca.
Zwei ganz eifrige Paddler konnten es gar nicht erwarten und sind vorab erst
mal nach Venedig gereist um den Canal Grande mit dem Kajak zu befahren.
Der Campingplatz in Bovec war Treffpunkt für alle Paddler. Beim großen
Zählen waren es dann 30 Teilnehmer bei der diesjährigen Wildwasserwoche.
Petrus hat es besonders gut gemeint mit den Kajakfahrern. Er füllte die
Bäche gut, damit es richtig zünftig wird beim Paddeln. Leider hat
aber der große Wasserhahn offensichtlich geklemmt und ließ sich
nicht mehr schließen. So hat es, bis auf einen Nachmittag, fast immerzu
geregnet. Die Soca hatte starkes Hochwasser und wurde aus Sicherheitsgründen
gesperrt.
Auf der Koritnica konnte noch gepaddelt werden. Dort ging allerdings die Post
ganz schön ab und so Manchem wurden seine Grenzen in Form eines "Schwimmfestes"
aufgezeigt. Aufgrund des guten Trainings und der Vorbreitungen im Vorfeld
gab es auch unter diesen Umständen keine ernsten Probleme.
Der Stimmung der Truppe konnte das Wetter nichts anhaben, denn man kann ja
auch Wandern. Die gemeinsamen Touren in der herrlichen Landschaft entschädigten
dafür, dass das Bootfahren nur etwas eingeschränkt möglich
war. Leider sind in dieser herrlichen Gegend viele Soldatenfriedhöfe
des 1.Weltkrieges zu sehen. Bei Kobarit wurde E. Hemmingways Roman "In
einem anderen Land" verfilmt. Dort haben wir uns auch umgesehen. In den
Trockenperioden (man kann auch kleine Regenpause dazu sagen), wurde gemeinsam
gekocht und gegrillt (+ abgespült). "Zeltsingen" förderte
die allgemeine Stimmung.
Auch wenn das Wetter diesmal nicht mitspielte, es war eine schöne Woche
in Slowenien, trotz abgesoffenem Campingplatz. Mit vereinten Kräften
konnten die Autos zur Heimfahrt flott gemacht werden.
Leo







