nagte auch am riesigen Kastanienbaum neben dem Bootshaus.
Er musste aus Sicherheitsgründen gefällt werden.
Doch damit waren die Arbeitswilligen der Abteilung technisch etwas überfordert.
Der Baum war von drei Seiten von Gebäuden umstellt und auf der vierten Seite
zum Main hin stand ein weiterer Baum als unmittelbaren Nachbar. Einfaches
Fällen war da nicht möglich.
Wir konnten da glücklicherweise auf die positiven Erfahrungen eines Paddlers
mit einem Fällunternehmer zurückgreifen. Die beiden Spezialisten zerlegten
den Baum von Oben her in handliche Stücke und seilten sie ab.
Die Klettertechnik, mit Kettensäge, war schon sehenswert.
Unser Arbeitsanteil beschränkte sich auf den Abtransport des Holzes aus dem
Gefahrenbereich. Gute Koordination der Arbeitsabläufe war da gefragt. Wir
waren glücklich darüber nur ebenerdig arbeiten zu können.
14 Stunde mit 5 Leuten waren erforderlich um diesen Riesen klein zu kriegen.
Wir waren sehr froh, dass alles so reibungslos und unfallfrei geklappt hat.
Das ofengerecht Sägen, Hacken und Aufsetzen des Holzes wurde später beim Bootshausputz
erledigt. Der nächste Winter kann kommen.
Die geglückte Fällaktion wurde von Mitgliedern der Abteilung vor Ort gebührend
gefeiert.
Leo