Weiße Elster
Nur einmal im Jahr gibt es „grünes“ Licht auf der „Weißen“ Elster. Das wollte ich mir heuer auf keinen Fall entgehen lassen. Zu elft ging es also am Sonntag früh pünktlich los, und zwar mit dem DJK-Bus und einer Privatlimousine Richtung Sachsen. Im Bus war vor allem die Jugend, die noch dahin döste. Aber je näher wir unserem Ziel, nämlich Plauen, kamen, um so munterer wurde es. Die Beurteilungen über diesen Bach waren recht unterschiedlich, was natürlich mit Können oder Kentern zusammenhängt. Spätestens da kam bei mir wieder Reue auf, dass ich im Winter nur ein einziges Mal beim Rollentraining war und noch kein bewegtes Wasser unterm Hintern hatte. Wir wurden original sächsisch begrüßt und zitterten ganz schön vor Kälte, bis das Wasser endlich aus der Talsperre an unserer Einstiegstelle angekommen war. Dort hat sich einiges verändert: ein wunderschöner Stadtstrand mit Sand und Strandkörben, nur lag – wen wundert's – eben keiner drin. Beim Start hieß es „aufkanten“, damit man nicht gleich zu Beginn mit dem eiskalten Wasser Bekanntschaft machte. Apropos Bekanntschaft - die Paddler, Rafter und Schlauchbootfahrer waren allesamt recht gesprächig und gaben großzügig von ihrer Brotzeit (auch flüssig) ab. Nach einigen Kilometern wurde es recht bewegt; die Kamera war auf uns gerichtet, aber wir gaben „alles“, um eine Kentermaß zu verhindern. Unsere cracks tobten sich an dieser Stelle aus und nach der Halb- und einer Brotzeit waren wir um eine Kanutin weniger. „Neopren“ schafft „Allergen“ - mehr verrate ich nicht! Die zweite Hälfte war landschaftlich ein Genuss und viele Wanderer schauten neugierig den vielen verschiedenen Booten hinterher. Ich musste mich auf meines konzentrieren, zusehen, dass ich an den Wehren die optimale Linie fand und den Felsen, die mehr und mehr wurden, aus dem Weg ging! Im letzten Abschnitt, der absolutes Naturschutzgebiet ist, sollte man auch keine Kehrwässer mehr fahren – drum war unser Ziel „Bad Elsterberg“ bald in Sicht und glücklich und zufrieden wurden wir wieder nach Hause gebracht. Mein Fazit: Da will ich wieder mit

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