WILD-WASSER-WOCHE 3 1 2 - WOCHE-WILDES-WASSER
Monatelang war unsere Region hier um Schweinfurt trocken, so trocken, dass die Landwirte um ihre Ernten zittern mussten. Ich zitterte auch, aber erst, als ich mit der DJK-Paddelabteilung am Hinterrhein stand und mit der Entscheidung rang, zu paddeln oder doch lieber die Schweizer Berge zu bezwingen. Denn vorher hatte es in Chur kräftig geregnet und die Wasserwucht auf den Flüssen war gewaltig. Zum Glück trainiert Klaus unsere Jugend und die zuckt nicht, egal, ob die Schlüsselstellen am Hinter- oder am Vorderrhein geknackt werden müssen. Auch einige Junggebliebenen haben sich hervorragend durchgekämpft und ihr Bestes gegeben. Abends beim Lagerfeuer wurden Wellen und Rettungsaktionen zum Paddlerlatein! Aber auch Bergwandern war wieder angesagt. Unvergesslich war auch unser gemeinsamer Triathlon, der aus Superlativen bestand, nämlich einer Seilbahnfahrt, einem nicht enden wollendem Höhenweg mit ups and downs und Europas längster Rodelbahn (3100 m). Auch hier mein Kompliment an den Mannschaftsgeist, der es ermöglichte, dass auch ein Jubilar gerade noch das Ziel erreichte. Tribut: Nur einer bekam kein Bier mehr, nur einer ging seiner Würstchen im Schlafrock am Lagerfeuer verlustig und nur einer wurde zum Gewinner! Wer wohl? Auflösung im nächsten Heft! Auch wenn ich seit der Vorderrheinfahrt mit ein paar anderen Leuten nur noch Semiwild paddeln will, möchte ich die Wildwasserwoche nie missen. Marianne


